Die enge Zusammenarbeit aller Akteure und die Einbeziehung der Bevölkerung, um die verschiedenen Interessen zu berücksichtigen und frühzeitig in Entscheidungsprozesse einzubinden, ist die Grundlage, um die Erhaltung, Nutzung und nachhaltige Weiterentwicklung des Erbes sicherzustellen.
Für die Wieskirche, die bereits seit 1983 ein eingetragenes Weltkulturerbe ist, wurde 2008 im Landratsamt des Landkreises Weilheim-Schongau die Aufgaben des Site-Managements durch die Regierung von Oberbayern verankert.
Die Aufgabestellung zur Überwachung der Einhaltung von Schutzmaßnahmen zum Erhalt des Kulturgutes wird durch das Site- Management sichergestellt. Dazu trägt das Managementsystem mit dem Managementplan bei.
Bei Projekten im Umfeld der Welterbestätte, die Einfluss auf die Attribute und Werte des Universellen Wertes hätten, betreut das Site-Management frühzeitig Welterbe-Verträglichkeitsprüfungen in den kommunalen Planungsprozess.
Als Bindeglied zur Unesco ist das Site-Management in Kontakt mit dem Local Point im Auswärtigen Amt und übergeordneten Behörden. Die periodische Berichterstattung, Einhaltung der Richtlinien der Unesco und Umsetzung neuer Toolkits stellen weitere Aufgabenfelder dar.
Öffentlichkeitsarbeit für die Welterbestätte ist an der Wieskirche nicht weiter erforderlich, aber für Welterbetage, Jubiläen oder andere Anlässe ratsam.
Auch Vermittlungsarbeit und die Zusammenarbeit mit Schulen wäre eine Aufgabe für das Site-Management, wird aber derzeit nicht angeboten. Allerdings könnten Projekte im Bereich der Bildung bei Interesse Unterstützung bekommen.
Bei allen Anliegen rund um die Welterbestätte Wieskirche steht das Site-Management zur Beratung und Unterstützung zur Verfügung.